Martin Deubel

091107-2026_093_RoXaiten-KubizEigentlich ist Martin Deubel ja an die MonacoBagage ausgeliehen, spielt aber doch recht oft bei den RoXaiten.

Martin Deubel singt und geigt, und ist immer mit kritischen Anmerkungen zur Stelle, die die ganze Unternehmung deutlich nach vorne bringen.

 

Auf der Seite der MonacoBagage wird er so beschrieben:

Geboren im vorigen Jahrhundert in Dortmund, wurde er bereits im zarten Alter von fünf Jahren nach München zwangsumgesiedelt, als der Vater eine Stelle als Geiger am Münchner Staatsopernorchester annahm.

Diese musikalisch erbliche Vorbelastung veranlasste ihn, sich nach dem Abitur dem Studium der Violine zu widmen. Als er feststellte, dass er doch eher der leichten Muse zugetan war, gründete er mit Gleichgesinnten zuerst das Odeon-Tanzorchester, dann das Salonensemble La Rose Rouge und kam als Quereinsteiger zur Balkanband Ursoaica, bei der er sich bis heute zusammen mit seinem alten Weggefährten Johann Bengen durch Zigeunertonleitern und ungerade Takte wühlt.

Nach Ausflügen in den bayerisch gesungenen Swing mit den Elmar-Raida Singers und in die Welt des Theaters, in der er sich endlich auch einmal als eine Stütze der Gesellschaft fühlen konnte, bzw. seinem Lieblingshobby, Mord als schöne Kunst zu betrachten, nachgehen durfte, entstand neben dem famosen Deauville Ballhausorchester um 1995, von ihm zunächst unbemerkt, das Ensemble Giesinger Sautreiber, in das er sich ein Jahr später quasi selbst einnistete, um es bis zu seiner Auflösung nicht mehr zu verlassen (Das sind die Sätze, vor denen euch eure Deutschlehrerin immer gewarnt hat!). Von da an traf man ihn regelmäßig in einem als Band getarnten Diskussionszirkel, der sich schließlich den Namen MonacoBagage gab. Ein neuer Phönix war geboren, der ihn und seine zahllosen Fans noch lange beglücken wird!